Hôtel Métropole, Brüssel
Das Hotel Métropole in Brüssel ist ein absolutes Meisterwerk der Belle-Époque-Architektur, in dem man das Gefühl hat, direkt in eine Zeitmaschine zu steigen. Es wurde ursprünglich 1895 eröffnet und entstand aus einem genialen Marketing-Schachzug der Brauerfamilie Wielemans-Ceuppens. Diese eröffnete zunächst ein Café, um ihr Bier zu verkaufen, und der Erfolg war so groß, dass sie das benachbarte Bankgebäude kauften und es in ein Luxushotel umwandelten.
Um ihre großartige Vision zu verwirklichen, beauftragten sie den französischen Architekten Alban Chambon. Er revolutionierte den Raum vollständig, indem er die besten Handwerker der Zeit hinzuzog, um ein eklektisches Wunderland zu erschaffen. Die Rezeption, die man heute sieht, ist tatsächlich der ursprüngliche Schalter der ehemaligen Bank, und das Hotel verfügte sogar über einen Aufzug, der bei der Firma Edoux in Auftrag gegeben wurde – genau jenem Ingenieurbüro, das auch die Aufzüge für den Eiffelturm gebaut hatte.
Das Hotel ist zudem berühmt dafür, dass hier 1911 die legendäre Solvay-Konferenz zur Physik stattfand. Dieses bedeutende Treffen versammelte die größten Köpfe der Welt, darunter Albert Einstein und Marie Curie, um direkt in den Tagungsräumen des Hotels über die damals neu aufkommenden Theorien der Quantenmechanik zu debattieren.
Wen das noch nicht genug Geschichte ist: Die Bar des Métropole ist zudem der offizielle Geburtsort des Cocktails „Black Russian“, der 1949 vom Barkeeper Gustave Tops erfunden wurde. Nachdem das ikonische Gebäude während der Pandemie seine Türen geschlossen hatte, wird es derzeit umfassend restauriert, um seinen historischen Räumen neues Leben einzuhauchen und es als modernes Luxus-Reiseziel wieder zu eröffnen.
Expertenrezensionen
„Die Zimmer im Hôtel Métropole wurden in verschiedenen Stilrichtungen neu eingerichtet, die vom Art déco bis zum ‚venezianischen Barock‘ reichen – für manchen Geschmack vielleicht etwas zu farbenfroh. Ein Großteil der Möbel besteht aus restaurierten Originalstücken aus den 1930er Jahren.“
„Das Hotel Métropole, in der Nähe der Place Sainte-Catherine und der Grand Place gelegen, ist wohl das berühmteste der Brüsseler Grand Hotels – voller Glamour und Eleganz, mit Marmorhallen, funkelnden Kronleuchtern und poliertem Messing. Die öffentlichen Bereiche sind palastartig, es gibt ein lebhaftes Café/eine Bar und das Gourmetrestaurant ist ausgezeichnet.“
Was den Gästen gefallen hat
- Große Räume
- Freundliches Personal
- Boutique-Stil
- Erstklassige Lage
- Kostenloses WLAN

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